Auf dem Choriner Endmoränenbogen etwa 10 km westlich der Schorfheide steht auf einer weit sichtbaren Anhöhung das Kloster Chorin. Das lehninsche Tochterkloster gilt als eine Perle frühgotischer Backsteingotik und wird unter allen Klosterruinen der Mark Brandenburg am meisten von den Ausflüglern besucht.
Es ist Baudenkmal, Kirche, Konzerthalle und Museum. Die über 725 Jahre alte Abteikirche ist eine dreischiffige, kranzförmige Gewölbebasilika mit Querschiff, abgeschlossen durch einen vieleckigen Chor und zweigeschossigen Nebenkapellen. Zum Bau benötigten die Mönche von 1273 – 1334. Da das Kloster in der Übergangsperiode von der Romantik zur Gotik entstand, sind beide Formen überall zu finden.
Zu recht ist wohl das Kloster in seiner Gestaltung und Bautechnik als Höhepunkt märkischer Backsteingotik einzuordnen. Alljährlich lädt der Choriner Musiksommer zu zahlreichen Konzertreihen in die Klosterruine ein. Wer sich abseits ein Plätzchen im Innenhof sucht, kann auf dem Rasen unter schattenspendenden mächtigen Buchen Mozarts Tönen lauschen.
Mehr auf Infos auf kloster-chorin.com
Das Schiffshebewerk Nieder-finow wurde 1934 in Betrieb genommen und ist das älteste noch arbeitende Hebewerk Deutschlands. mehr
Zu den schönsten und größten Gewässern in der Schorfheide zählt der Werbellinsee. mehr
Zur Erinnerung an die Askanierburg Werbellin 1247-1350 weihte diesen Turm Prinz Carl von Preußen am 2. Oktober 1879. mehr


